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Vor Thailand

Fischer retten Delfinbaby vor dem Ertrinken

Ein kleiner Delfin wird mit einer Milchflasche gefüttert
Der kranke Irawadidelfin wird versorgt und wieder aufgepäppelt Foto: dpa/AP Images/Sakchai Lalit
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PETBOOK Redaktion

29. August 2022, 14:28 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Fischer haben vor der Küste Thailands ein krankes Delfinbaby entdeckt. Mit der Hilfe von Forschern konnte das Tier für die weitere Versorgung in ein maritimes Forschungszentrum gebracht werden.

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Als die Fischer sahen, dass das geschwächte Irawadidelfin-Kalb zu ertrinken drohte, alarmierten sie die Meeresschützer des „Marine and Coastal Resources Research Center“, die sie bei der Erstversorgung des Tieres unterstützten. Anschließend brachten die Forscher den jungen Delfin in das maritime Zentrum, das bei Rayong, im unteren Golf von Thailand, liegt. Der Delfin wird seit dem 22. Juli dort tiermedizinisch versorgt und ist mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Ein kleiner Irawadidelfin schwimmt durchs Wasser
Paradon spielt gern – dabei vergisst das Delfinkalb manchmal sogar die Fütterungszeiten Foto: dpa/AP Images/Sakchai Lalit

Das gerettete Delfinkalb wurde Paradon getauft, was so viel bedeutet wie „brüderliche Verantwortung“ oder „brüderliche Last“. Es erhielt diesen Namen, da von Anfang an klar war, dass es nicht leicht sein würde, das Junge zu retten. Nach seiner Rettung war der junge Delfin zu schwach, um sich selbst über Wasser zu halten. Er wurde, auch mit der Unterstützung freiwilliger Helfer, Tag und Nacht versorgt. Paradon erholt sich mittlerweile von einer Infektion der Lunge und wird, solange er noch Milch benötigt, im Forschungszentrum bei Rayong bleiben.

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Irawadidelfine (lat. Orcaella brevirostris) gehören einer gefährdeten Art an. Die Tiere werden häufig in den küstennahen Gewässern in Südostasien gesichtet, darunter im namensgebenden Irawadifluss in Myanmar. Die Forscher des Instituts, in dem Paradon aufgepäppelt wird, vermuten, dass noch etwa 400 Irawadidelfine in freier Wildbahn existieren.

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Quellen

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